 |
|
 |
|
Material:
wasserfeste Außenhaut aus Glasfasergewebe;
15-mm-Schaumstoffmatte im Boden (Auftrieb,
Schutz, Isolation)
innen liegender Rahmen aus Längs- und
Querspanten, bestehend aus wasserbeständigem, zusammenlegbaren Aluminiumrohr
|
|
Nachdem die Dollborde eingesteckt sind, wird die
Bodenmatte eingelegt. Die Matte muss symmetrisch ausgerichtet werden.
Anschließend werden Bug- und Hecksteven eingesetzt und mit dem langen Kielspant
verbunden. Danach werden die restlichen Längsspanten eingesetzt.
|
|

|
|
 |
|
Insbesondere der lange Kielspant windet sich
hier noch wie ein Aal. Mit dem Einsetzen der Querspanten (von der Mitte
beginnend), werden die Längsspanten in Position gebracht und der Kanadier
erhält seine stabile Form. Als einziges Werkzeug wird der mitgelieferte
Gummihammer benötigt.
|
|
Die letzten Korrekturschläge mit dem
Gummihammer. Die Trappersitze sind an einem Querspant befestigt. Die
Sitzfläche lässt sich nach links und rechts verschieben, wodurch man sich
auf der jeweiligen Paddelseite näher an den Süllrand setzen kann. Nach dem
ersten gelungenen (!) Aufbau empfiehlt es sich, die Lage der Bodenmatte mit
wasserfestem Stift zu markieren. Der erneute Aufbau wird dadurch
erleichtert.
|
|

|
|
 |
|
Die Persenning mit Bug- und Hecköffnung sowie
Gepäckluke ist maßgeschneidert und sitzt wie angegossen. Mit den
Spritzdecken für die Paddler bzw. der Lukenabdeckung zuverlässig
wasserdicht. Hervorragend im Wildwasser, sinnvoll im Regen.
|
|
Fertig zum Start mit Persenning und Wurfsäcken.
Für ein eingespieltes Team von zwei Personen ist
ein Ally in 15-20 Minuten aufgebaut. Bevor man damit auf Tour geht, sollte
man den Aufbau mehrmals üben. |
|

|
|
 |
|
Kanu beladen: Mittels der durchdachten
Haken-Befestigung der Persenning an starkem Gummiseil ist deren Öffnen und
Schließen ein Kinderspiel. Durch die Gummiseile wird die Persenning straff
über die Süllränder gezogen, wodurch dort kein Wasser eindringen kann. Das
Gepäck ist sicher verstaut.
|
|
Die Faltkanadier verhalten
sich im Wasser anders als starre Boote. Da der Rumpf flexibler ist, werden
Wellen eher abgeritten als durchschnitten. Beim vorsichtigen Herantasten
staunten wir, was alles machbar ist und fuhren voll beladen Wildwasser bis
zum III.Grad. |
|

|
|
 |
|
Schwierige, nicht fahrbare Passagen treideln wir
so oft es geht. Speziell im Oberlauf des George River gab es derart enge
Blockstellen, dass dabei die Außenhaut angescheuert wurde. Das ist kein Grund zur
Panik. Weiteres Reißen wird durch die Struktur des Gewebes verhindert und
eine Reparatur ist mit dem Reparaturset schnell und zuverlässig erledigt.
|
|
Die Portage - die letzte Option, wenn weder
Durchfahren noch Treideln möglich ist. Das geringe Gewicht von 17,5 kg (mit
Persenning ca. 20 kg) erleichtert das Umtragen ungemein und macht auch
Balanceakte über autogroßes Steingeröll wie in obigem Foto sicherer. |
|

Ankunft in Kangiqsualujjuaq,
Ungava Bay, Labrador |
Auch wenn das große Ziel erreicht ist, das Ende
einer Tour ist doch immer ein wehmütiger Moment. Das Auseinandernehmen und
Zusammenlegen der Allys ist schnell erledigt und hat etwas Endgültiges. Die
Tage in der Wildnis sind zunächst vorbei und meine Gedanken schwirren von
der Erinnerung des gerade Erlebten schon wieder voraus zu neuen Zielen.
Mehr zu den Allys auf unserer Homepage:
Labrador
Reisebericht
und Galerie, sowie
Brooks Range
Reisebericht und
Galerie.
Erfahrungsbericht im
Ally-Katalog.
Ausführliche Produktinfos, Händlerverzeichnis
etc. bei
Scandic Outdoor.
|