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Wenn am Abend eines erlebnisreichen Tages das Lager
steht, schlägt die Stunde der Outdoor-Küche. Dem einen oder anderen hängt der
Magen schon in der Kniekehle und die Küchenchefin hat alle Hände voll zu tun,
das Essen zu zubereiten und voreilige, gierige Finger abzuwehren. Ich bewundere
immer wieder, wie geschickt Petra und Sarah mit der dürftigen Ausstattung an
Geschirr und Besteck hantieren und die herrlichsten Gerichte zaubern. Nirgendwo
schmeckt es uns so gut wie draußen! Ob in Island, Skandinavien oder zwischen
Alaska und Patagonien - überall haben wir gern gesehene und interessante Gäste
an unserem Feuer. Unser Bannock hat dem Hochland-Indianer auf der Sonneninsel im Titicacasee genauso gut geschmeckt wie dem Inuit am Noatak River in Alaska.
Natürlich haben wir die folgende Aufstellung nicht immer komplett dabei, sondern
setzen sie zweckgebunden ein. So verließen wir uns in der subpolaren Kälte am
South Nahanni River voll auf unseren Titanofen und führten dort nicht einmal einen
Kocher mit, während in den Hochgebirgsregionen der Anden der Mehrstoff-Kocher
erste Wahl ist.
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Titanofen |
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Der mit
Holz beheizte Titanofen ist die zentrale Kochstelle und Wärmequelle in unserer
Kåta oder auch unter einer Tarp oder im Freien.
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Ausführliche Informationen dazu auf der Seite Outdoor-Ofen. |
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Hobo-Ofen Magic Flame (Edelstahl, Packmaß 11,5 x 15 x 1 cm)
Ein äußerst durchdachtes und effektives Teil.
Zusammengelegt so groß wie eine Postkarte, ist es in Sekundenschnelle
aufgeklappt. Gefüttert mit kleinen Holzstücken bringt der Hobo-Ofen
Wasser genau so schnell zum Kochen wie ein Gas- oder Benzinkocher und
bietet darüber hinaus einen kleinen Lagerfeuer-Ersatz. Die Vorteile neben der
hohen Leistung liegen im minimalen Packmaß, dem geringen Gewicht und der
Unabhängigkeit von Gas- oder Flüssigbrennstoffen. Ein bisschen Holz zum Heizen
findet sich nahezu überall. Ein ideales Gerät für jeden Outdoorer. Beim neuen
Modell Magic Flame Next Generation wurde der Einsatzbereich nochmals erheblich
erweitert. So kann jetzt zum Beispiel der Trangia-Spiritus-Brenner integriert
werden. Der
Hersteller gibt eine lebenslange Garantie!
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Kocher
Primus Multifuel (Gas + Benzin)
Universeller Mehrstoff-Kocher für die große Rucksack-Tour, ob im Hochgebirge
oder Dschungel. Verbrennt Gas (in Schraubkartuschen), Benzin und Petroleum. Sehr
sicherer Stand durch drei ausklappbare Bügel. Große Auflage für die Kochgefäße. Am bequemsten ist das Heizen mit
Gas. Dort, wo Gaskartuschen nicht erhältlich sind, oder nicht mitgeführt werden
dürfen (Flugtransport), weicht man eben auf Benzin aus, was fast überall
erhältlich ist. Wenn möglich reines Benzin (=Waschbenzin) verwenden, da sich
hier am wenigsten Ruß bildet. Wenn doch auf Autobenzin zurück gegriffen werden
muss, dann bleifrei normal tanken. Großer Vorteil des Kochers: Für Gas- und
Benzinbetrieb wird die gleiche Düse verwendet. Der Schraubanschluss am Ende der
Heizschlange wird ohne Adapter direkt an die Gaskartusche oder, bei
Benzinbetrieb, die Brennstoff-Pumpe angeschlossen. Schnelles, sauberes Arbeiten!
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Kocher
Primus Alpine Titanium (Gas)
Mit einem
Gewicht von weniger als 100 g ein idealer Begleiter für Bergsteiger und
Hochgebirgswanderer. Durch die Piezo-Zündung braucht man nicht einmal
Streichhölzer oder Feuerzeug. Einfach auf die Gaskartusche aufschrauben, Bügel
ausklappen, Ventil aufdrehen, Zündung betätigen. Stufenlos regulierbar mit
beeindruckender Leistung. Unser Begleiter auch auf Ski- oder Radtouren in
heimischen Gefilden. Ideal auch als Zweitkocher zum Beispiel für das Hochlager.
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Brennstoff-Flasche (1 Liter)
Aluminium-Flasche für flüssige Brennstoffe (Benzin, Petroleum), nicht für
Spiritus (!). Stammt noch von unserem ersten Mehrstoff-Kocher (MSR XGK-2). Hier
mit der Brennstoff-Druckpumpe des Primus Multifuel. Auf langen Kanutouren in
Kanada/USA führen wir Waschbenzin in den dort erhältlichen Blechkanistern
(Inhalt: 1 Gallone ca. 3,8 Liter) mit und füllen die Brennstoff-Flasche damit
immer wieder nach. Unser Bedarf ist dort allerdings eher gering, da wir meist
Holz im Titan- oder Hobo-Ofen verwenden. Anders sieht das bei Hochgebirgstouren
aus, wo wir entsprechend der Dauer eventuell auch noch eine zweite Flasche dabei
haben.
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Windschutz
Aus
stabiler Aluminiumfolie. Stammt bei uns ebenfalls noch vom MSR XGK-2. Klein
zusammenfaltbar, schnell aufgestellt. Spart Brennstoff und verringert die
Kochzeiten erheblich. Kann auch mit dem Hobo-Ofen verwendet werden. Kleiner
Trick beim Aufstellen: Entfalten, am Boden glatt streichen, zu einem Ring
biegen. Die beiden oberen Enden mittels ein oder zwei Büroklammern verbinden.
Die abgeschrägten Enden müssen unten liegen und zu der dem Wind abgewandten Seite
zeigen. Dort führt die Brennstoffleitung hindurch und der zur Verbrennung
notwendige Sauerstoff kann ebenfalls nachströmen.
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Topf - Kessel - Pfanne |
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2 Töpfe, Alu. (1,8/2,8 ltr.)
In
beiden Töpfen wird je nach Bedarf gekocht und (jeweils zu zweit) daraus
gegessen. In jeden Topf haben wir knapp unter dem Rand und direkt gegenüber
liegend zwei Löcher gebohrt, damit wir sie z. B. mit einer Schnur o. Ä. auch
über einem Lagerfeuer aufhängen könnten.
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Teekessel, Alu. (1,3 ltr.)
Für den Tee nach den Mahlzeiten. Während wir
essen, kocht das Wasser und wir können unseren Nachtisch mit heißem Tee
genießen, ob während der Rast unterwegs oder abends im Lager.
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Teflonpfanne (Ø 23,5 cm)
Die Beschichtung vereinfacht das Bannock backen
erheblich. Je nachdem, wie lange die Beschichtung intakt bleibt, tauschen
wir die Pfanne im Schnitt alle drei Jahre aus.
Im Bild mit Griffzange von unserem Alugeschirr. |
Edelstahltopf (4 ltr.)
Erstmalig auf unserem South Nahanni Wintertrail im Einsatz.
Hervorragend zum Brot backen und sehr effektiv beim Schnee schmelzen zur
Trinkwasser-Gewinnung. |
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Die
beiden Aluminiumtöpfe und der Teekessel lassen sich ineinander stellen und
mit der Teflonpfanne abdecken. Alles zusammen passt wiederum in den Edelstahltopf,
sofern dieser mit im Einsatz ist. Das Packmaß reduziert sich also auf den
größten Topf. Die beschichtete Oberfläche der
Teflonpfanne wird beim Transport durch Einlegen der mitgelieferten Folie
geschützt. Damit das Innere der Töpfe nicht mit dem verrußten Boden des
darin stehenden in Berührung kommt, legen wir Plastiktüten oder Papier von
der Haushaltsrolle dazwischen. In den Teekessel stecken wir zwei Topflappen
und das Aufwaschmittel in einer kleinen Plastikflasche. Das Ganze kommt
zusammen mit den unten stehenden Teilen in eine ausgediente Schlafsackhülle
als Transportbehälter. |
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Thermotasse, Berghaferl
Die Berghaferl (0,3 Liter) haben wir immer dabei. Jeder hat sein
eigenes, erkennbar durch die unterschiedlichen Farben. Wir trinken damit unseren
Tee, löffeln Fleischbrühe daraus oder sammeln darin Beeren und benutzen sie
durch die innen liegende Skalierung auch als Messbecher.
Die Thermotassen sind gerade in der kalten
Jahreszeit ideal, um den Tee warm zu halten, und man kann sie, im Gegensatz zu
den Berghaferln auch auf dem heißen Ofen abstellen.
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Besteck
In der
Rolltasche aus Leder befinden sich je nach Bedarf in den Steckfächern von links
nach rechts:
- Griff
für die Deckelpfanne des großen Edelstahltopfes
- Löffel
/ Gabeln
- zwei
Hartplastik-Wender für die Zubereitung in der Teflonpfanne
-
Griffzange für Töpfe und Teflonpfanne
Zum
Schneiden verwenden wir unser Jagdmesser, bzw. die Klingen von Leatherman oder
Schweizer Messer.
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Wasserflasche
Fahrradflasche aus PE, Füllmenge 0,7 Liter. Jeder hat seine eigene. Ob im Kanu,
am Rucksack oder am Fahrrad - praktisch überall einsetzbar. Der Verschluss lässt
sich gut mit den Zähnen aufziehen. Wird auf Wintertour bei Tieftemperaturen
unter der Kleidung getragen, damit der Inhalt nicht gefriert. Im Foto mit
unserer selbst gefertigten Trageschlaufe aus 60 mm breitem Gurtband, die sich
unter leichtem Zug auf die Flasche schieben lässt. Links ist ansatzweise die
Gürtelschlaufe zu sehen, mit der die Trageschlaufe z.B. bei Tagestouren, am
Gürtel befestigt werden kann. Darüber ist ein D-Ring (30 mm/Plastik) angenäht,
der mittels kleinem Karabiner in Brusthöhe am Schultergurt des Rucksacks
eingehängt wird. Damit ist die Trinkflasche schnell greifbar, ohne dass der
Rucksack abgesetzt werden muss.
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Thermoflasche
Zu unserer Ausrüstung gehören
zwei einfache Thermoflaschen aus Edelstahl mit normalem Drehverschluss und
Deckel, der als Trinkbecher verwendet werden kann. Füllmenge 1 Liter. Haben den
Inhalt auch bei Temperaturen bis unter -30° C den Tag über warm gehalten.
Auf Wintertour füllen wir eine Flasche mit Tee, die andere mit Fleischbrühe.
Seit 1997 in Gebrauch. Verschleißerscheinungen an den Deckeln, wo sich die
Klebverbindung zwischen Einlage und Edelstahlhülle löst. Unsere
Reparaturversuche mit Sekunden- oder Alleskleber waren nur kurzzeitig
erfolgreich. Sind für Hinweise offen, denn nur wegen dem Deckel muss man ja
nicht gleich eine neue Flasche kaufen!
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Trinkwasser-Behälter
Faltbare
Wasserbehälter aus PE halten nicht ewig, vor allem, wenn sie oft benutzt und
häufig gefaltet werden. Insofern auch nicht unser erster. Vorher hatten wir ein
würfelförmiges Modell. Seit einigen Jahren nun dieser Faltkanister aus PE in
Ziehharmonika-Form mit Schraubverschluss, praktischem Drehventil und Tragegriff.
Füllmenge 10 Liter. Lässt sich in leerem Zustand sehr einfach und klein
komprimieren. Haltbarkeit scheint deutlich höher zu sein. Auch auf
Rucksacktouren dabei, um z.B. Wasser für den Gebrauch im Lager von einer unter
Umständen weiter entfernten Wasserstelle zu holen.
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Teigroller
Vielleicht nicht unbedingt notwendig, aber zum Ausrollen des Bannockteigs eine
große Hilfe. Bequemes Arbeiten auf unserem "Expeditionstisch"
oder der Ofenkiste. Da wird ein Fladen wie der andere. Auf Kanutour immer dabei.
Gab's mal bei Manufactum. Zur Zeit dort nicht im Angebot.
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Faltschüssel
Aus
starkem, robusten PVC-Gewebe. Leicht und klein zusammenfaltbar, passt sie fast
immer irgendwo noch mit rein. Ideal für den Abwasch, aber mit Wasser gefüllt in
der Hitze auch zum kühl halten von Getränkeflaschen, zum Beeren sammeln, für die
Körperpflege-Zeremonie in der winterlichen Kåta, ...
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Spülbürste
Bequemes
Aufwaschen mit der Spülbürste aus Rosshaar mit Buchenholzstiel. Sehr gute
Qualität mit entsprechender Haltbarkeit. Abgenutzte Köpfe können problemlos
ausgewechselt werden. Die Arbeit macht sich deshalb noch nicht von allein, aber
man tut sich leichter. In unserer Kåta hängt die Bürste griffbereit am
Kerzenhalter an der Mittelstange, wo sie auch gut trocknen kann. In Patagonien
diente sie uns am Weihnachtsabend als Christbaumspitze.
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