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Transport
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Einleitung
Die Canoe Packs von Duluth Packs sind der ideale
Begleiter für große und kleine Gepäcktouren mit dem Kanu. Für sie sprechen
Langlebigkeit, da äußerst robust, hoher Tragekomfort durch Schultertragegurte
und Tumpline und Wasserdichtigkeit mittels der richtigen Packmethode. Mit dem
richtigen Modell für den persönlichen Einsatzzweck hat man genügend Stauraum für
sein Gepäck und ein übersichtliches Camp. Unsere Wahl fiel deshalb auf die
beiden unten aufgeführten Modelle. Bei der Auswahl kam es uns nicht darauf an,
dass die gesamte Ausrüstung darin verstaut werden kann. Für Portagen sind z.B.
das Zelt im eigenen Packsack und der Titanofen mittels Spanngurten sehr schnell
oben auf das Canoe Pack geschnallt, um dann im Kanu wieder effektiv verteilt zu
werden. Wir haben die Innenräume der Packs durch den Einsatz eines jeweils genau
angepassten, oben offenen Pappkartons ausgesteift. Ob im Zelt oder beim Beladen
des Kanus, die Packs lassen sich so immer aufrecht hinstellen, was das Ein- und
Auspacken, die Suche nach Ausrüstungsteilen und das Verladen erleichtert. Im
Zelt haben sie ihren festen Platz und bieten auf ihrer Oberseite eine
zusätzliche Ablagefläche. Die Anfertigung eines solchen "Indian Basket" aus
Pappe wird im Open
Canoe Journal detailliert beschrieben.
Wasserdichtes Verpacken erreichen wir mit folgender
Methode:
1. Der Pappkarton kommt in einen stabilen Müllsack
aus Plastik
2. Das Ganze kommt in den von Duluth mitgelieferten
Plastik Liner
3. Über diesen Plastik Liner stülpen wir einen
weiteren Müllsack aus Plastik
4. Das Ganze kommt in den Canoe Pack
5. Nach dem Verpacken der Ausrüstung wird jeder
Plastiksack separat zugedreht, zugebunden und bei Bedarf mit Klebeband
versiegelt
Dieses System ist wasserdicht und garantiert den
trockenen Inhalt. Die Packs selbst werden natürlich nass, trocknen aber in der
Sonne oder im warmen Zelt sehr schnell. Unsere Kartons bestehen aus zwei Lagen
Pappe, der obere Rand ist mit drei Lagen besonders stabil. Die Konstruktion
bewährt sich mittlerweile im dritten Jahr ohne Verschleiß, ob im Kanu, im
Buschflugzeug, auf dem Rücken oder beim Gepäcktransport der großen Airlines.
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Unser Gepäck am Bonnet Plume River
(von links nach rechts):
Verpflegungstonne
(obenauf liegen unsere
Rettungswesten)
Duluth Camp Kitchen Pack
(obenauf unser Zeltsack komplett mit
7er Tentipi, Stange, Heringe, Lining
und Tarp, sowie Axt und Säge darin)
Duluth Standard Food Pack
(obenauf der Titanofen)
Duluth Standard Food Pack
(obenauf die Jagdbüchse)
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Duluth Camp Kitchen Pack
Mit
dem Pappkarton-Einsatz unser übersichtlicher Aufbewahrungsort für alle
Küchenutensilien, sowie eines Teils der Verpflegung. In der abnehmbaren Utensil
Roll an der Frontseite ist das Besteck jederzeit griffbereit. In den großen
Seitentaschen befinden sich das 1.Hilfe-Set, der Beutel mit Reparatur- und
Ersatzmaterial, ggfls. der Kocher Primus Alpine Titanium und einige
Gaskartuschen. Die Ausrüstung in den Seitentaschen muss separat wasserdicht
verpackt werden.
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Duluth Standard Food Pack
Unsere
Wahl für den Transport der persönlichen Ausrüstung. Bei den Abmessungen von rund
50 cm Höhe, 44 cm Breite und 31 cm Tiefe bringt jeder seine komplette Kleidung,
dazu Schlafsack, Waschbeutel, die Reiseliteratur und andere Kleinigkeiten, sowie
die Therm-a-Rest-Matte obendrauf für einen langen Wildnistrip darin unter.
Insbesondere die großzügige Tiefe in Verbindung mit dem Pappeinsatz erlaubt
übersichtliches Packen von oben und den schnellen Zugriff auf Gesuchtes. Der
Pappeinsatz ist im Gegensatz zum Camp Kitchen Pack in der Tiefe etwas geringer
gehalten (= 24 cm). Wir nutzen den Platz als Zwischenraum zwischen Pappkarton
und Duluth Plastik Liner auf der Rückenseite, um hier den Schlafsack gleichmäßig
verteilt hineinzustopfen. Der ist damit ruckzuck ein- und ausgepackt und liegt
beim Tragen angenehm am Rücken an.
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Pappkarton-Einsatz in schwarzem
Müllsack und transparentem
Duluth Liner. Der Standard Food Pack
liegt links daneben. |
Standard Food Pack fertig gepackt
und geschlossen (links), sowie noch
geöffnet. Der blaue Müllsack ist die
dritte wasserdichte Schicht nach
schwarzem Müllsack und Duluth Liner. |
Blick ins Innenleben:
Auf dem gefüllten Pappkarton oben
auf liegend der Waschbeutel und der Filmsafe. Zwischen Karton und Duluth Liner
der hineingestopfte Schlafsack.
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Alles verpackt im
Kanu
Hier
ein Blick durch die offene Ladeluke der Spritzdecke von North Water. Die drei
Duluth Packs stehen senkrecht hintereinander. Längs daneben liegt die
Jagdbüchse, darunter der Zeltsack. Wir können auf diese Art sehr leicht Be- und
Entladen und haben darüber hinaus unterwegs die Möglichkeit, schnell auf den
Inhalt zuzugreifen. Die Verpflegungstonne befindet sich im Bild nicht sichtbar
quer vor den Duluth Packs hinter dem Frontsitz, der Titanofen steckt im Bug das
Kanus.
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Auf der Portage
Portagen
laufen bei uns nach folgendem Schema ab:
Holger trägt in zwei Gängen die schweren
Ausrüstungsteile, wie die Verpflegungstonne und den Camp Kitchen Pack mit
aufgelegtem Zeltsack.
Petra trägt in zwei Gängen die leichteren Standard
Food Packs, einmal mit aufgeschnalltem Titanofen und beim zweiten Mal mit
Jagdbüchse und Stativ.
Kleinere Teile, wie die Schwimmwesten, Feuerholz,
Wurfsack, Paddel etc. tragen wir dabei entweder in den Händen, bzw. werden diese
in schwierigerem Gelände mit aufgeschnallt.
Auf dem dritten Gang holt Holger das Kanu. Petra hat
frei oder feuert Holger an ;-)
PS: Den Platz, der durch die im Laufe einer Tour
abnehmende Verpflegung in der Tonne entsteht, füllen wir bei Bedarf mit
Feuerholz auf.
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Weithals-Tonnen
Ideale Transportbehälter in unterschiedlichen Größen
für ausgedehnte Gepäcktouren mit dem Kanu. Luft- und wasserdicht, sehr robust.
Große Tonne: Ø außen ca. 40 cm, Ø Öffnung ca. 28 cm,
Höhe ca. 68 cm, Volumen 68,5 ltr.
Mit dem Four Seasons Tragesystem (siehe Foto links)
lassen sich auch lange Portagen vernünftig (ich habe noch keine Portage bequem
empfunden) bewältigen. In den großen Tonnen befördern wir auf Tour meist die
Verpflegung. Um die Wühlerei nach dem, was man gerade braucht, in Grenzen zu
halten, klebt Petra mit Tesa-Band ein Inhaltsverzeichnis auf die Innenseite des
Deckels. In den kleineren Ausführungen befinden sich Dinge für den schnellen
Zugriff, wie Fruchtriegel, Filme, Handschuhe, Mützen, etc. Im Kanu werden sie
leicht erreichbar meist im Bug platziert.
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"Expeditionstisch"
Mittels zweier Gummizüge wird eine Sperrholzplatte
an den Griffen des Deckels befestigt und schon haben wir einen Tisch, auf dem
der Bannockteig gerollt, Tagebuch geschrieben oder die Karte ausgebreitet wird.
Dabei können wir bequem auf der mittleren Tonne sitzen. Die Platte ist so
dimensioniert, dass sie zum Transport hochkant in die Tonne gesteckt werden
kann.
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Innengestell-Rucksack
Im Laufe der Jahre haben wir uns so lange Rucksäcke
zugelegt, bis jeder seinen eigenen hatte. Das erste Modell von vaude (1990) ist
immer noch im Einsatz. Das letzte ist der "Xenith Pro" von Osprey (Foto). Alles
sind Trekking-Rucksäcke mit Innengestell, Hüftgurt und einem Volumen zwischen
60-85 Litern. Eingesetzt vom Hochgebirge bis zum Dschungel. Mit Rucksäcken ist
es wie mit Klamotten: Sie müssen passen! Insofern den Rucksack vor dem Erwerb
beladen anprobieren und damit auch ein paar Schritte gehen, Treppen steigen
o.ä. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Details und Raffinessen, mit deren
Erläuterung man Bücher füllen könnte. Wichtig ist in jedem Fall, dass der
Rucksack übersichtlich zu packen ist (Hauptfach, Bodenfach, abnehmbare
Deckeltasche, außen liegende Befestigungsmöglichkeiten) und dass er leichten
Zugang zum Inhalt ermöglicht. So besteht beim Xenith Pro die Vorderfront des
Bodenfachs aus einem dehnbaren und doch robusten Material, welches die elende
Würgerei, dort z.B. einen großvolumigen Schlafsack unterzubringen, deutlich
reduziert.
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Regenhülle (Material: Nylon mit
Polyurethan-Beschichtung, Gewicht ca.180 g)
Oft sind es kleine Dinge, die eine große Bedeutung
haben. Kein Rucksack ist wasserdicht. Allein deshalb ist eine Regenhülle
notwendig. Aber sie schützt das Außenmaterial des Rucksacks auch vor Staub,
UV-Strahlung und roher Behandlung. Darum haben wir sie auf Tour immer drauf.
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Packsack "X-Tremer XXL" (Maße: H x B x T =
90 x 53 x 31 cm, Gew.: 1400 g, Volumen: 130 Liter)
Wasserdichter und unglaublich robuster
Packsack mit Roll-Steck-Verschluss von Ortlieb. Ein guter Transportbehälter
für Kanuten. Durch die gepolsterten und S-förmig ausgelegten Träger und mit
nicht zuviel Gewicht auch auf
schwierigen Portagen gut zu bewegen. Und er schluckt eine Unmenge Ausrüstung.
Als die Kinder noch kleiner waren, stopften wir auf Tour in einen X-Tremer vier Schlafsäcke plus vier Therm-a-Rest
Matten. In einen zweiten Sack kam die ganze Kleidung von uns vieren. Tipp: Wir empfehlen,
den X-Tremer zum Transport von Kleidung, Schlafsäcken, etc. einzusetzen, da eine solche Last nicht zu schwer wird und nicht am
Rücken drückt. In jedem Fall ratsam ist das zusätzliche, wasserdichte Verpacken
des Inhalts zur Sicherheit. Kantige und sperrige Gegenstände, wie manche
Nahrungsmittel-Packungen, die in ihrer Summe schnell ein beträchtliches Gewicht
erreichen, am besten in der Weithals-Tonne mit Tragesystem transportieren.
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Kleiderbeutel
Wasserdichter Nylonbeutel mit Rollverschluss.
Größe L = 25 x 68 cm. Jeder von uns hat so einen Beutel, gekennzeichnet mit
dem Anfangsbuchstaben des Vornamens, für seine persönliche Wäsche. (Nun
ratet mal, wem der im Bild wohl gehört?) Größtmögliche Ausführung ist für
die Kleidung auf mehrwöchigen Reisen ausreichend. Schmutzwäsche wird in
einem separaten Plastikbeutel ebenfalls darin aufbewahrt.
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Wird fortgesetzt!
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