11.09.2011 ● Im Spätsommer an der Soca
Einige Fotos vom Spätsommer an der Soca in der vergangenen Woche.
Obwohl an dieser Stelle eine Weile nichts passiert ist, ist es nur scheinbar ruhig geworden um die Wildnisabenteuer. Ganz im Gegenteil waren wir viel unterwegs, vorzugsweise im Open Canoe solo. Mit unseren Freunden aus dem Wildwasserteam paddeln wir immer wieder auf Soca, Saalach, Salza, Kummerbrückenstrecke an der Enns, Loisach, Vorderrhein, auf wuchtigem und technischem Wildwasser in Norwegen (Bericht folgt) und jüngst auf den oberen Inn, wo Scoulser und Giarsun Schlucht auf dem Programm standen. Die Giarsun Schlucht war neu für uns. Sie liegt durchgehend im Bereich WW III - IV, und so haben wir bei deren Erstbefahrung auf unorthodoxe Mittel zurückgegriffen, wie die folgenden Bilder von Peter Krenslehner veranschaulichen.
Zunächst noch ein Spruch von Paul Mason: "If you scouting a rapid, sometimes it's useful to watch kayakers and other debris floating down the river."
oder...
Hoffentlich glaubt das jetzt keiner!
Vom 1.-4. September 2011 (Do-So) findet am Dranser See in Schweinrich bei Wittstock das 11. Canadier-Treffen in Mecklenburg-Vorpommern statt. Am Samstag Abend zeigen wir dort unseren Film "Der Traum vom Colorado - Mit dem Kanu durch den Grand Canyon" und stehen am Nachmittag für Fragen rund um das Open Canoe im Wildwasser zur Verfügung.
(Mount Monolith in den Tombstone Mountains)
Alle Jahre wieder: Wie schon im vergangenen Jahr haben es Martina und Florian, unsere bayrischen Bushpaddler, geschafft, uns aus dem deutschen Winter in ein tropisches Paddelrevier zu locken. Diesmal war es Jalcomulco in Mexico, wo uns Jim Coffey, Inhaber von Esprit, mit seinem Team eine tolle Week of Rivers bescherte. Jeden Tag waren wir bis zu WW 4 auf anderen Flüssen oder Flußabschnitten unterwegs. Ein Klassiker ist mittlerweile Jim's Spruch: "The bad news is, there is only one rapid. The good news is: It is 64 (!) kilometers long." Das bedeutete für uns, zwei Stunden mit dem Van anreisen und danach drei Tage nahezu ununterbrochenes Wildwasser bis zu den "four IV's", den vier Vierer-Stellen. Höhepunkt war der Jumping Day am Tomato River, wo wir uns eine dichte Kette bis zu sechs Meter hoher Wasserfälle hinunterstürzten. Vielen Dank an Jim, Barbara, Eli Helbert, Lalo, Keith, Wes und all die anderen, die uns nicht nur Sicherheit und Spaß garantierten, sondern es auch schafften, ramponiertes Material immer wieder einsatzfähig zu bekommen.
Weitere Bilder und Bericht folgen.
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