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Peru/Bolivien - Informationen

 

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Hervorragender Reiseführer mit vielen hilfreichen Infos zum Reisen in den beiden Andenländern Detailinfos zum Huayna Potosi und anderen Sechstausendern "Sie wollen nur, dass man ihnen dient..." Lebensgeschichte des Hochland-Indianers Gregorio Mamani

Peru / Bolivien
Das komplette Handbuch für individuelles Reisen

Traumberge Amerikas
Von Alaska bis Feuerland

Sie wollen nur, dass man ihnen dient..
(Kai Ferreira Schmidt) (Eckehard Radehose) (Gregorio Condori Mamani)
ISBN: 3-89662-332-X ISBN: 3-7633-3006-2 ISBN: 3-518-11230-9<1400>

 

Den aktuellen (!) Reiseführer aus dem Hause RKH sollte man auf Tour wegen des umfangreichen Adressmaterials und der vielfältigen Infos dabei haben. Die Lebensgeschichte von Gregorio Mamani gibt einen Einblick in den von Entbehrungen und Überlebenskampf geprägten Alltag der Hochland-Indianer, etwas, das manche Touristen nicht sehen wollen. Leider ist das Buch nur noch im Antiquariat erhältlich.

 

 

    Websites    

 

www.cuscoperu.com Umfangreiche Informationen über Cusco und Umgebung (span./engl./deut./fran.)

www.amazontrailsperu.com

Reisebüro und Hostal in Cuzco, Touren in den Manu-NP, Natur- und Wildbeobachtung unter professioneller Anleitung, Trekkingtouren, Rundreisen auch für Familien

www.peru-explorer.com/titicaca.htm

Informationen zum peruanischen Teil des Titicaca-Sees

www.auswaertiges-amt.de/Peru

Offizielle Reiseinfos zur aktuellen Lage in Peru

www.auswaertiges-amt.de/Bolivien

Offizielle Reiseinfos zur aktuellen Lage in Bolivien

www.coroico-info.com

Website der Stadt Coroico

 

 

    Adressen    

 

In Peru und Bolivien sind Unterkunftsmöglichkeiten, örtliche Reiseveranstalter, Verkehrsverbindungen, etc., die insbesondere für Individualreisende von Interesse sind, einem stetigen Wandel unterworfen. Es ist deshalb schwierig, hier aktuelle Informationen anzubieten. Wir empfehlen deshalb, sich auf den o. a. Websites zu informieren und den aktuellen Reiseführer von RKH zu verwenden. Ansonsten kann man sich auch ruhig mal darauf verlassen, dass sich vor Ort schon etwas finden wird. Wird doch langweilig, wenn vorher alles schon minutiös durchorganisiert ist. 

 

 

 

 

Karten

   

 

Maßstab

Nummer

Bezeichnung

Erhältlich

1 : 50.000

6045 III

Unduavi

Militär-geografisches Institut La Paz

(Für den Trail nach Coroico)

Instituto Geografico Militar

Av. Saavedra No. 2303

La Paz

 

1 : 50.000

5945 II Milluni
Kartenskizzen mit ausreichend dargestelltem Streckenverlauf für den Inka-Trail gibt es in Cuzco praktisch an jeder Straßenecke.

 

 

    Verkehr    

 

Anreise

mit American Airlines von Frankfurt über Dallas nach Lima

mit Lan Peru von Lima nach Cuzco

Im Land

mit dem Taxi von Cuzco nach Ollanta

von Ollanta mit dem Zug zum Kilometer 88 (Beginn des Inka-Trail)

zu Fuß auf dem Inka-Trail nach Machu Picchu

von Machu Picchu mit dem Bus hinunter nach Aguas Calientes und mit dem Zug zurück nach Cuzco.

von Cuzco mit dem Zug nach Puno am Titicaca-See

von Puno mit einem Motorboot auf die Insel Taquile und einen Tag später wieder zurück

mit dem Reisebus von Puno nach Copacabana (Bolivien)

mit einem Motorboot über die Mondinsel zur Sonneninsel, nach einigen Tagen wieder zurück

mit dem Reisebus von Copacabana nach La Paz

mit dem Taxi nach El Alto und mit dem Micro weiter Richtung Huayna Potosi

Bergtour Huayna Potosi (6.088 m), nach dem Abstieg zurück nach La Paz getrampt

mit dem Micro Tagestour zur Ruinenstätte Tihuanacu

mit dem Micro nach La Cumbre (4.725 m), von dort Trail über den Apacheta Chucura (4.880 m) nach Coroico (1.300 m)

von Coroico mit dem Micro hinauf nach La Paz

Rückreise

mit American Airlines von La Paz nach Miami (Übernachtung)

mit American Airlines von Miami über Chicago nach Frankfurt

 

 

    Tipps    

 

Die alte Inka-Hauptstadt Cuzco und Machu Picchu gehören mit Recht zu den touristisch meist besuchten Regionen Südamerikas. Neben den tiefen Eindrücken, die man in diesem Kulturkreis erfährt, faszinieren die Symbiose zwischen der hoch entwickelten Baukunst der Inkas und dem kolonialen Baustil der spanischen Eroberer, die bis in die Gegenwart andauert und natürlich die gewaltige Landschaft der Hochanden. Es gibt eine große Auswahl an Reiseunternehmen, Unterkünften, Verkehrsmitteln, die es dem Individualreisenden erlauben, das Land auf eigene Faust zu erkunden. Wer genügend Zeit, Unternehmungsgeist, Fitness und einige Sprachkenntnisse mitbringt, kann Inka-Ruinen besichtigen, im Titicaca-See baden, einen Sechstausender erklettern und hinab in den Dschungel steigen.

 

Voraussetzungen

In den Bergen ist es wichtig, dem Körper genügend Zeit für die Höhenanpassung zu geben. Deshalb in den ersten Tagen nicht zuviel vornehmen. Kopfschmerzen, Übelkeit, hoher Puls sind Zeichen einer beginnenden Höhenkrankheit. Wenn Ruhe keine Besserung bringt, bleibt nur der Abstieg in niedrigere Höhen. Beim schnellen Klimawechsel vom Hochgebirge in den feuchtheißen Regenwald wird der Körper ebenfalls stark belastet. Insofern ist es günstiger, sich beim Übergang genügend Zeit zu lassen. Für Personen mit Kreislaufproblemen nicht zu empfehlen.

 

Beste Reisezeit

Die Trockenzeit. Sie liegt zwischen Juni und August. Wenige Niederschläge, aber große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (Minusgrade bis zum zweistelligen Bereich in großen Höhen) im Hochland. Im Dschungel steigen in der Regenzeit die Flüsse um mehrere Meter an und viele Strassen verwandeln sich in unpassierbare Schlammpisten. Das Trampen im üblichen Sinn ist kaum möglich und auch nicht ungefährlich. Bei der Armut der Bevölkerung ist es nur natürlich, dass auch Privatpersonen eine Bezahlung für das Mitnehmen erwarten. Preise für Taxis und ähnliche Gelegenheiten vor Fahrtantritt aushandeln! Wer das erste Mal in den Dschungel reist, sollte das mit einem erfahrenen Führer tun. Zum einen ist es sicherer und zum anderen ist der Erlebniswert um ein Vielfaches höher. Ein guter Guide wird einem viele Wunder des Regenwaldes zeigen, an denen man sonst ahnungslos vorüber gelaufen wäre.

 

Inlandflüge

Mit Inlandflügen in Peru hatten wir schon unsere liebe Not. Einmal z.B. möglichst zeitig den Flug von Lima nach Cuzco gebucht, damit wir auch sichere Plätze haben. Als kurz vor dem Reisetermin die Tickets ausgestellt werden sollten, war die Fluggesellschaft inzwischen pleite gegangen. Nur gut, dass wir noch nicht bezahlt hatten. Eine neue Buchung war so kurzfristig nicht mehr möglich. So stellten wir uns in Lima mit Herzklopfen an den Schalter von Lan Peru und siehe da, wir bekamen vier Tickets für die nächste Maschine nach Cuzco als wären wir in Deutschland im innerstädtischen Busverkehr. Ein anderes Mal hatte eine Fluggesellschaft die Linie von Iquitos nach Lima eingestellt. Unsere bezahlten Tickets nützten uns nichts. Wir mussten (problemlos) bei einer anderen Fluglinie neu buchen und bezahlen, wobei man nur Bargeld akzeptierte. Auf der Bank hatten wir die größten Schwierigkeiten, mit unserer Master Card genügend Bargeld zu bekommen ("Peru prefiere Visa" steht dort überall, aber die hatten wir nicht). Von drei Versuchen, die wir mit der noch nie eingesetzten Geheimnummer am Geldautomaten hatten, klappte der dritte. Das Geld für die in Deutschland gebuchten Tickets bekamen wir zu Hause von unserem Reisebüro zurück. Was soll man nun empfehlen: Zeitiges Buchen kann in die Hose gehen, sich auf das Glück vor Ort verlassen auch. Wer im Land genügend Zeit hat, kann sich dort um Flugverbindungen kümmern. Wer von Deutschland aus bucht, sollte vereinbaren, dass er sein Geld zurück bekommt, wenn die Fluggesellschaft pleite geht, kurzfristig Fluglinien streicht (Ausnahme: Absage von Flügen aus Gründen höherer Gewalt, wie Schlechtwetter), etc.

 

Inka-Trail

Der zweiundvierzig Kilometer lange Inka-Trail vom Kilometro 88 an der Eisenbahnstrecke Cuzco - Aguas Calientes nach Machu Picchu ist sicherlich der meist begangene Trekkingpfad Südamerikas. Von 2500 m Höhe führt er vorbei an einigen Indianerdörfern und etlichen Inka-Festungen über mehrere Gebirgspässe (der höchste 4200 m) zu der atemberaubenden Felsenstadt. Seit 1999 ist eine offizielle Begehung nur noch mit autorisierten Gruppenreise-Veranstaltern und zu entsprechend hohen Preisen möglich. Als Grund wird die hohe Besucherfrequenz angegeben. Mir scheinen allerdings mehr ökonomische Interessen im Vordergrund zu stehen, denn die im Verhältnis zu den organisierten Touren geringe Zahl an Individualisten, die auch Gepäck und Verpflegung selbst tragen, belastet die Umwelt deutlich weniger als große, wenn auch geführte Gruppen. Nichts desto trotz ist dieser Trail ein einmaliges Erlebnis.

 

Ausrüstung / Verpflegung

Wir haben unsere Bergzelte sowohl in der Höhe als auch im Dschungel eingesetzt. Kleidung und Schlafsäcke müssen für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geeignet sein. Moskitonetze für diejenigen, die in den Dschungel absteigen wollen. Handlicher Wasserfilter, mit dem das Wasser, welches nicht abgekocht wird (Zähneputzen!), auch in den Unterkünften behandelt werden sollte. Höhentauglicher Kocher. Der Einkauf der Lebensmittel ist in den Städten problemlos möglich. Wir haben aus Deutschland lediglich unser bewährtes Cathay-Pemmikan und VIBA-Fruchtschnitten eingeführt. Auf den Touren muss die gesamte Verpflegung inkl. Reserve mitgeführt werden. Dort, wo Kontakt zur einheimischen Bevölkerung entsteht (Berg- oder Dschungeldörfer) besteht meist die Möglichkeit, sich mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen.  Ist man in der Zivilisation unterwegs, empfehlen wir die einheimische Küche zu probieren. Sie ist vielfältig, schmackhaft und preiswert.

 

Übernachtung

Viele preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in den Ortschaften, angefangen vom einfachen Hostal bis hin zum Hotel. In den Bergen und im Dschungel ist freies Zelten unter Beachtung der dortigen Gegebenheiten möglich.

 

Besonderheiten

Vor Reisen in tropische Länder unbedingt rechtzeitig bei den Gesundheitsämtern oder im Internet (Fit for Travel) über die aktuellen Empfehlungen hinsichtlich des notwendigen Impfschutzes (Malaria, Gelbfieber, etc.) informieren.


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