Gran Sabana – In der verlorenen Welt

Gran Sabana

IN DER VERLORENEN WELT – DSCHUNGEL-TREKKING UND FAHRT IM EINBAUM ZUM HÖCHSTEN WASSERFALL DER ERDE

Im Südosten Venezuelas befindet sich einer der größten Nationalparks der Erde. Seine Grenzen umfassen eine riesige Hochebene mit einmaligen Naturwundern – die Gran Sabana. Flüsse, in denen schwarzes Wasser fließt, durchschneiden das Plateau. Dichter Dschungel zieht sich an ihren Ufern hin. Dazwischen liegt weite Savanne. Gleich riesigen Inseln ragen mehr als einhundert Tafelberge aus dieser Ebene empor. „Gran Sabana – In der verlorenen Welt“ weiterlesen

Gefahren für den Eiswanderer

South Nahanni Wintertrail

Für den erfahrenen Kanuten sind die Gefahren eines Flusses, der durch entlegene Wildnis fließt, mehr oder weniger offensichtlich. Er orientiert sich an der Höhe des Wasserstandes, spitzt die Ohren, ob von vorn ein verdächtiges Rauschen zu vernehmen ist, inspiziert Stromschnellen und entscheidet dann, ob und wie er sie durchfährt oder ob er der mühsamen, aber sicheren Portage den Vorzug gibt. In der klirrenden Kälte des nordischen Winters sind all diese Gefahren im Frost erstarrt, könnte man meinen und so dürfte das Wandern auf einem zugefrorenen Fluss oder See kaum das Risiko eines eisigen Bades in sich bergen. „Gefahren für den Eiswanderer“ weiterlesen

South Nahanni Winter Trail

South Nahanni Wintertrail

MIT SCHNEESCHUHEN UND TOBOGGANS UNTERWEGS IN DER KANADISCHEN WILDNIS

“This area at that time of year is very dangerous. It is 200 miles from Fort Simpson and in February the weather is quite extreme. I suggest you do quite a bit of research before you consider this.“ Antwort eines Flugunternehmens in den Nordwest Territorien auf unsere Anfrage nach dem Einfliegen an den Oberlauf des South Nahanni River. „South Nahanni Winter Trail“ weiterlesen

Labrador

Georg River

KANU-ABENTEUER IM LAND, DAS GOTT KAIN GAB

„Stützen! Stützen!“ Weit lehnt sich Sarah nach links aus dem Canadier und lässt das Paddelblatt flach auf dem Wasser tanzen, während ich mich nach der anderen Seite strecke. Um uns herum toben meterhohe Wellen. Riesige Felsbrocken liegen im Weg, machen die Strömung unberechenbar. Hinter ihnen dreht sich weiße Gischt wie in einer Waschmaschine. Gleich einem wütenden Rodeopferd wirft uns das Kanu abwechselnd in die Luft. So hoch, dass Sarah im Bug mit dem Paddel nicht einmal mehr das Wasser erreicht. „Labrador“ weiterlesen

Von den Anden in den Dschungel

Peru 2001

VON DER CORDILLERA BLANCA AN DEN RIO UCAYALI

In der Nordhälfte Perus befindet sich die Cordillera Blanca, einer der schönsten Gebirgszüge der Anden. Hier stehen die höchsten Berge des Landes, in Chavin gibt es indianische Tempelruinen, die schon vor der Gründung des Römischen Reiches gebaut wurden, und hier rücken die Weiße und die Schwarze Kordillere so eng zusammen, dass sie den spektakulären Canon del Pato bilden. Acht Stunden Busfahrt von Lima entfernt und in 3400 m Höhe ist die Stadt Huaraz für uns der Ausgangspunkt in die Berge. „Von den Anden in den Dschungel“ weiterlesen

Durch die Brooks Range zum Eismeer

Noatak

AUF DEM KOYUKUK UND DEM NOATAK RIVER DURCH DAS NÖRDLICHE ALASKA

Es kann unter Umständen ungeahnte Folgen haben, wenn man jemandem eine Freude macht. So geschehen als Petra mir einen Atlas von Alaska zum Geburtstag schenkte. Denn schließlich fand sie sich eines Tages mit mir, unseren Kindern Sarah und Lennart, zwei Ally-Faltcanadiern, Feuerzelt usw. mitten im auf hunderte Kilometer menschenleeren, äußersten Nordwesten Alaskas wieder. „Durch die Brooks Range zum Eismeer“ weiterlesen

Auf den Spuren der Inkas

Peru-Bolivien

RUCKSACK-TOUREN ZWISCHEN MACHU PICCHU, TITICACA-SEE UND LA PAZ

Wer durch Peru und Bolivien, die beiden südamerikanischen Staaten knapp unterhalb des Äquators, reist, der erlebt eine traumhafte Symbiose an Geographie, Kultur und Geschichte. Bis weit über sechstausend Meter ragen die Andengipfel in den Himmel. Allgegenwärtig sind die Zeugnisse solcher Hochkulturen, wie die der Inka. Im Osten stürzen die Gebirgshänge mehrere tausend Meter tief hinunter in den Dschungel. „Auf den Spuren der Inkas“ weiterlesen

Patagonien – Mit Zelt und Rucksack am anderen Ende der Welt

Patagonien

Rund vierzehntausend Kilometer von Mitteleuropa entfernt, am anderen Ende der Welt, liegt eine der einsamsten und landschaftlich schönsten Gegenden unserer Erde. Da, wo sich die immer schmaler werdende Masse des südamerikanischen Festlandes zwischen den Atlantik und den pazifischen Ozean schiebt, ist das Klima ganzjährig rau. Starke Stürme bringen vom Pazifik hochschwangere Regenwolken mit, die in den eisigen Türmen der Andengipfel hängen bleiben. Östlich davon jagt ein scheinbar ewiger Wind über die trockene, tischebene Pampa zum hunderte Kilometer entfernten Atlantik. Dies und die Nähe zum Eisschrank der Antarktis sorgen dafür, dass die Temperaturen selbst an den langen Sommertagen kaum die 10° C – Grenze übersteigen. „Patagonien – Mit Zelt und Rucksack am anderen Ende der Welt“ weiterlesen

Utah – Kanu, Pferd und Bergschuh

Utah

IM KANU DURCH DIE CANYONS DES GREEN RIVER ZUM COLORADO – ZU PFERD UND FUSS DURCH DIE HIGH UINTAS WILDERNESS

Über 4000 m hohe Berge mit herrlichen Seen, heiße Wüsten und tiefe Schluchten, durch die sich gewaltige Flüsse zwängen – das ist der Bundesstaat Utah im Südwesten der USA. Wegen des sprichwörtlichen Fleißes seiner mormonischen Einwohner wird er auch Beehive State, der Bienenkorb-Staat, genannt. Die geringe und konzentrierte Bevölkerungsdichte lässt dem Individualisten viel Raum für seine Abenteuer in einer grandiosen Landschaft. „Utah – Kanu, Pferd und Bergschuh“ weiterlesen

South Nahanni River

South Nahanni Kanu

WILDWASSER-ABENTEUER IM GRAND CANYON KANADAS.

Da ist ein Fluss – hunderte Kilometer von der nächsten Zivilisation entfernt und nur mit dem Buschflugzeug zu erreichen. Fast dreitausend Meter hohe vergletscherte Berge umgeben ihn, Wasserfälle und wilde Stromschnellen unterbrechen seinen Lauf, seine eiskalten Fluten zwängen sich durch bis zu tausend Meter tiefe Canyons, der Dampf heißer Quellen steigt an seinen Ufern auf. Keine Pfade führen in die dichten Wälder, die er durcheilt. Sie sind das Revier von Bibern, Elchen, Bären … und Moskitos. „South Nahanni River“ weiterlesen